Grundlagen der Exekutorenrolle
Almanach der
DämonenGrundlagen der Exekutorenrolle
Wissen, Legenden und Aufzeichnungen der bekannten Welt
DämonenfähigkeitenWas sind Exekutoren?
Exekutorenwerdung
Zum Start eines Charakters ist es nicht möglich, ein Exekutor zu werden. Zuvor ist es notwendig, als Dornenrichter zu starten. Bei jenen gibt es zwei potenzielle Charakterrollen, die zu einem Richter geworden sind. Zum einen Subjekte, die aus der inneren Überzeugung den ersten Grad von Tyros’ Fluch erhalten haben, und jene tragischen Rollen, die als Verurteilte (unschuldig oder nicht, ist egal!) gegen ihren Willen in einen Richter verwandelt wurden. Nur Menschen mit dem ersten Hergang sind für eine Rolle als Exekutor zugelassen. Darüber hinaus ist es notwendig, vier RL-Wochen in der Rolle des Dornenrichters zu verbleiben. Innerhalb dieser Zeit soll RP betrieben werden, die zu einem Richter und seiner Lore passt. Die Werdung zu einem Exekutor kann mithilfe anderer Exekutoren oder Dornenrichter erspielt werden oder alleine für sich. Eine dezidierte Vorgabe gibt es hierbei nicht. Sobald die vier Wochen vorbei sind, ist ein erneutes Charakterkonzeptticket zu stellen
Fanatismus vs. Überzeugung
Während Dornenrichter nicht unbedingt dem Charakter eines “fanatischen Dämonen- und Hexenjägers” entsprechen müssen - man denke hier nochmal an die zwei Möglichkeiten des Hintergrundes für einen Richter - ist der Exekutor innerlich vollkommen von seiner Aufgabe überzeugt. Bisweilen mag sich dies sogar in Fanatismus niederschlagen. In jedem Fall ist jeder Exekutor resolut, eisern, stetig auf der Hut und eben die Speerspitze im Kampf der Menschen gegen die anderen Wesenheiten. Das bedeutet natürlich auch, dass bestimmte Fähigkeiten,Beziehungen eines Exekutors mit diesem Wesen unbedingt und vollständig ausgespielt werden müssen.
Beziehungen
Beziehungen mit dem Untod: Kein Exekutor würde mit dem Untod paktieren, wenn er nicht dazu gezwungen wird. In keinem Fall lebt er mit ihnen zusammen (Clan).
Beziehungen zu Dämonen: Zeigt sich ein Dämon, ist dieser für den Exekutor ein Feind. Nicht jede Begegnung muss in einem Kampf enden, schließlich ist auch ein Exekutor nicht suizidal in ausweglosen Situationen. Er wird mit keinem Teufel paktieren und sicherlich nicht mit ihnen zusammenleben (Clan). Selbiges gilt für Zeloten.
Beziehungen zu Sterblichen: Schreitet ein Exekutor durch eine menschliche Siedlung, wird ihm von Ehrerbietung bis hin zur Furcht jegliche Reaktion zuteilwerden.
Beziehungen zu Gottheiten: Ein Exekutor glaubt an dienichtSache alsder Magieanwendung definiert werden. Dazu gehören die TarngestaltMenschen und die MöglichkeitLehren der Pakte,Enklave. alsoEr Vereinbarungen mit Sterblichen,wird die eineGläubigen der “hellen” Götter akzeptieren, sich aber niemals ihren Gemeinschaften anschließen (Clan).
Beziehungen zu den Anderlingen: Aedar, Idari, Zwerge, Bestari und andere Anderlinge sind für einen Exekutor zwar Teil der Welt, aber hierarchisch unten gesetzt. Er wird keinen besonderen Wert in ihnen erkennen und sich imRPBedarfsfall abgesprocheneüber Wirkungsie besitzenstellen. Sie sind “widerliche Anderlinge”.
Tabus für Exekutoren: Die Rolle des Exekutors als überzeugter Jäger aller “verdorbenen Wesen” ist zwingend. Wer meint, einen Exekutor als hehren undnichtverständnisvollen den Serverregeln und der Lore widersprechen. Darüber hinaus soll ein Katalog an Fähigkeiten geboten werden, der einerseits für RP-Episoden dient, andererseits die Charakterisierung der Dämonen noch einmal unterstreicht. Die natürlichen Fähigkeiten von Teufeln dienen allesamt dazu, SterblicheStreiter zu ihrerspielen, Sündewird zudiese verleitenRolle oder die Sünde selbst auszuleben. Um eine unstimmige Vielzahl an Fähigkeiten zu verhindern, gibt es für Dämonen folgende Möglichkeiten, ihr Treiben im RP auszuspielen.
Beziehungen zu Dämonen: Zeigt sich ein Dämon, ist dieser für den Exekutor ein Feind. Nicht jede Begegnung muss in einem Kampf enden, schließlich ist auch ein Exekutor nicht suizidal in ausweglosen Situationen. Er wird mit keinem Teufel paktieren und sicherlich nicht mit ihnen zusammenleben (Clan). Selbiges gilt für Zeloten.
Beziehungen zu Sterblichen: Schreitet ein Exekutor durch eine menschliche Siedlung, wird ihm von Ehrerbietung bis hin zur Furcht jegliche Reaktion zuteilwerden.
Beziehungen zu Gottheiten: Ein Exekutor glaubt an die
Beziehungen zu den Anderlingen: Aedar, Idari, Zwerge, Bestari und andere Anderlinge sind für einen Exekutor zwar Teil der Welt, aber hierarchisch unten gesetzt. Er wird keinen besonderen Wert in ihnen erkennen und sich im
Tabus für Exekutoren: Die Rolle des Exekutors als überzeugter Jäger aller “verdorbenen Wesen” ist zwingend. Wer meint, einen Exekutor als hehren und
Fähigkeit: Sündenberührung
Fähigkeit: Teuflische Vision
Fähigkeit: Teufelspakt
Fähigkeit: Teufelsbuhlschaft
Eine Magierin / ein Magier kann mit einem Dämon eine Teufelsbuhlschaft eingehen. Dies ist eine verstärkte Form des Pakts und beinhaltet oft erotische, romantische und andere besondere Bindungen. Die Teufelsbuhlschaft ist nur durch den Tod einer Partei aufzuheben. Als Wirkung ist eine verstärkte Magieanwendung die Folge. Zugleich begibt sich die Magierinn / der Magier in eine starke Abhängigkeit. Angelehnt ist diese Fähigkeit von der Vorstellung von Teufelsbuhlschaften aus dem 17. Jahrhundert. Bedingung: Freiwilligkeit des Gegenübers. Der Mitspieler entscheidet selbst, ob er die Fähigkeit annimmt. Es besteht kein Anspruch des Dämonenspielers, dass die Fähigkeit zum Erfolg führt. Untote können von der Fähigkeit nicht betroffen werden.
Fähigkeit: Korrumpierung
Alle Dämonen versuchen, zu verleiten. Die stetige Interaktion mit einem Sterblichen kann zu einer sogenannten Korrumpierung führen. Das bedeutet, dass die jeweilige Sünde des Dämons in den Sterblichen eingeflüstert und verstärkt wird. Dargestellt werden kann dies dann mit einer Veränderung der Haut und den damit verbundenen auffälligen Verhaltensweisen. Eine Korrumpierung folgt keinem festen Muster an vorgegebenen Handlungen. Wie lange es dauert, bis ein Sterblicher korrumpiert ist, und wie lange die jeweilige Wirkung anhält, ist dem RP überlassen. Allerdings ist eine wiederkehrende Interaktion zwischen Sterblichen und Dämon notwendig. Zudem muss der Dämon die Korrumpierung aktiv initiieren, sodass es sich bei der Korrumpierung nicht um eine zufällige Begleiterscheinung handelt. Bedingung: Freiwilligkeit des Gegenübers. Der Mitspieler entscheidet selbst, ob er die Fähigkeit annimmt. Es besteht kein Anspruch des Dämonenspielers, dass die Fähigkeit zum Erfolg führt. Untote können von der Fähigkeit nicht betroffen werden.
Fähigkeit: Teufelsblick
Der Teufelsblick ist die abgeschwächte Form der Sündenberührung. Durch einen intensiven Blick, der mit einer selbstgewählten und durch den Gegenüber akzeptierten Würfelprobe initiiert wird, können latenten Sinneseindrücke der Sünde vermittelt werden. Es handelt sich um eine RP-Fähigkeit, die die Interaktion zwischen Sterblichen und Dämonen intensivieren soll. Bedingung: Freiwilligkeit des Gegenübers. Der Mitspieler entscheidet selbst, ob er die Fähigkeit annimmt. Es besteht kein Anspruch des Dämonenspielers, dass die Fähigkeit zum Erfolg führt. Untote können von der Fähigkeit nicht betroffen werden.
Fähigkeit: Seelensicht
Um zu verleiten, muss ein Dämon die Sehnsüchte seines Gegenübers kennen. Die Seelensicht soll dies spannend und auf frewilliger Basis des Mitspielers ermöglichen. Nutzt der Dämon diese Fähigkeit, muss Sichtkontakt bestehen. Der Dämonenspieler flüstert den Angeschauten an und fragt ihn, ob er mitteilen will, welche Sehnsüchte der jeweilige Charakter gerade verspürt. Ob der Gegenüber diese Fragen beantwortet, entscheidet allein der Spieler des Sterblichen. Bedingung: Freiwilligkeit des Gegenübers. Der Mitspieler entscheidet selbst, ob er die Fähigkeit annimmt. Es besteht kein Anspruch des Dämonenspielers, dass die Fähigkeit zum Erfolg führt. Untote können von der Fähigkeit nicht betroffen werden.
