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Vorwort und Grundlagen

Almanach der

Exekutoren

Wissen, Legenden und Aufzeichnungen der bekannten Welt


Vorwort

Exekutoren sind die Speerspitze der menschlichen Herrschaft. Ihre Rolle reizt viele Spielerinnen und Spieler. Doch zugleich setzt sie bestimmtes Lore-Wissen und auch Verhaltensweisen voraus. Exekutoren sind nicht einfach ein Volk, welches nach Gutdünken gespielt werden sollte. Vielmehr erfüllen sie einen servertragenden Sinn. Um Spielerinnen und Spielern bei der Entscheidung, ein Exekutor zu werden, zu unterstützen, entstand dieses Handbuch. 

Präambel

Die vorliegenden Inhalte des Almanachs sind festgelegt und nicht zu hinterfragen. Innerhalb der erzählerischen Grenzen zur Lore können unterschiedliche, im RP stattfindende Aussagen Raum finden. Kein Spielender besitzt das durch die Admins legitimierte Recht, OoC das als wahr zu bezeichnen, das nicht in diesem Almanach festgeschrieben steht. Dies soll dazu führen, die Freiheit des eigenen RPs zu garantieren und dennoch den großen Rahmen vorzugeben.

Grundlagen der Exekutorenschaft

Um zu verstehen, was Exekutoren und ihre Spielweise darstellen, ist es notwendig, grundlegende Inhalte der Welt zu veranschaulichen. Das Universum, in dem das Rollenspiel stattfindet, ist in mehrere Existenzebenen aufgeteilt. Diese sind der Abyss (oder die Höllen pl. - Dämonen), das Jenseits (oder die Totenreiche - Untote), die irdischen Welten (oder die Welt der Sterblichen, wo eben die Geschichten geschrieben werden) und eine nicht näher beschreibbare Ebene, in welche Götter und die meisten Seelen der Verstorbenen existieren und hier als “Paradies” benannt wird. Die vier Existenzebenen sind voneinander getrennt. Hier spricht man vom Schleier, der einen Durchgang auf einfachem Wege unmöglich macht. Seit der großen Bannung ist es so nicht mehr möglich, ein “Tor zu den Höllen” zu öffnen. Zwar soll es noch einige der “alten Dämonen” aus der Archaik irgendwo in der Welt geben, doch sind diese Kreaturen mehr ein Mythos denn wirklich greifbar. Das Jenseits oder die Totenlande sind allein für die Hohen Untoten vielleicht erreichbar. Diese Trennung der Welten ist für die Exekutoren ein Zustand, der unbedingt aufrechterhalten werden soll. Einfach gesagt, stehen die Exekutoren allesamt für die Reinheit der irdischen Welt und die Dominanz der Menschen ein. 

der Fluch von Tyros

Dornenrichter und die daraus entstehenden Exekutoren sind mit dem Fluch von Tyros beschlagen. Dabei handelt es sich um ein magisches Ritual, das einst vom Priesterkönig der Alten (Riesenkönige) zur Zeit des Weltenbrandes gegen seinen eigenen Sohn Tyros angewendet wurde. Der Fluch bewirkte, dass der Krieger zu einem Rachegeist wurde, der bis dato wiederkehrend in der gefallenen Stadt Xullan am Fuße des Vulkans auferstehen muss. Nach dem Weltenbrand stieß die Enklave des Eisernen Erbes auf die Aufzeichnungen des Priesterkönigs und somit auch auf die Riten des Fluches von Tyros. Die Enklave wandelte die Magie um, nutzte Glaube, Wahn, Fanatismus und Magie, um fortan Menschen mit dem Fluch von Tyros zu “segnen”. Sie wurden so zu Rachegeistern der Sterblichen.

Herrschaft der Menschen

In Terracis sind die Menschen das dominante Volk, obschon sie gegenüber anderen Wesenheiten im Einzelfall schwächer sein können. Ihre schnelle Verbreitung und die Enklave des Eisernen Erbes sind die Gründe hierfür. Letztere erschufen die ersten Dornenrichter und Exekutoren, sodass diese mächtigen Klingen für die Sache der Menschen eintraten und andere Mächte verdrängten. Die “heilige Mission” der Exekutoren, diesen Zustand zu bewahren, wird im Eisernen Codex, einem Ingame-Buch, das sich in der Hauptstadt von Terracis befindet, veranschaulicht. 

Die sieben Erben des Eisens

Ähnlich vieler anderen Kulturen hat auch hier die Sieben als Zahl eine besondere Bedeutung erlangt. Doch sind es hier nicht Sünden, Tage oder Jahre oder Wege, sondern die sieben Erben des Eisens. Niedergeschrieben im eisernen Kodex sollen sie die Rechtschaffenheit der Menschheit verdeutlichen. Jenes rechtfertigen, müssen sie nicht. Es ist das Fundament ihrer Macht und ein Kodex, dessen Inhalt die Menschen an den Punkt ihrer Macht brachte, welche sie gerade erleben. Ähnlich vieler anderen Kulturen hat auch hier die Sieben als Zahl eine besondere Bedeutung erlangt. Doch sind es hier nicht Sünden, Tage oder Jahre oder Wege, sondern die sieben Erben des Eisens. Niedergeschrieben im eisernen Kodex sollen sie die Rechtschaffenheit der Menschheit verdeutlichen. Jenes rechtfertigen, müssen sie nicht. Es ist das Fundament ihrer Macht und ein Kodex, dessen Inhalt die Menschen an den Punkt ihrer Macht brachte, welche sie gerade erleben.
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