Die Rolle der Untoten
Almanach der
Toten
Wissen, Legenden und Aufzeichnungen der bekannten Welt
DieGrundlagen Emotionder Rolle als Untoter
Der Hohe Untote
Wer einen Untoten spielt, betritt im gel der Macht eindeutig den Dark-Fantasy-Aspekt der Welt. Es ist nicht gewünscht, Untote als verspielte oder verniedlichte Gestalten darzustellen. Übermäßige Sexualisierung passt eben so wenig in unsere Welt der Untoten. Untote sind finster. Ihre Körper verfallen. Zwar können sie sich durch Magie eine Hüllenform geben, die sozialverträglicher wirkt, doch die Zeichen des Untods müssen erkennbar bleiben, sofern sie nicht bewusst verhüllt werden. Ein klassischer Weg für Untote ist etwa der eines Totengräbers oder Totenpriesters. Auch Nekromanten können ihre Kräfte durch den Zustand des Untods vertiefen und verstärken. Untote sind häufig geächtet. Solange ihre Natur erkennbar ist, können sie sich nicht frei unter die Lebenden mischen oder ungehindert an Festen und gesellschaftlichen Zusammenkünften teilnehmen. Welche Aufgabe oder Bestimmung euer Untoter verfolgt, bleibt euch überlassen insofern sie sich erzählerisch nicht mit den Grundlagen dieses Dokuments beißt.
Das Territorium
Hohe Untote sind innerhalb unserer Lore ausgeprägt territorial. Doch was bedeutet das? Sie bewegen sich bevorzugt in Regionen, in denen die untote Verderbnis stark ist und ihre Präsenz mit der nekrotischen Sphäre in Resonanz steht. Hier ist die schwindendeAbgrenzung Emotionalität.zu Das LebenVampiren und inDämonen gewisserwesentlich: WeiseDiese auchbeeinflussen die Welt der Abyss,Lebenden, definieren sich über Emotionen: Tugend ebenso wie Sünde entspringen leidenschaftlicher Regung. Die Untoten stehen hierzu im Kontrast. Je mächtiger und älter sie werden, desto weiter entfernenindem sie sich überall einnisten und ihren Einfluss verbreiten – wie Wölfe unter den Schafen. Hohe Untote hingegen bilden den Gegenpol. Sie verkörpern die kompromisslose Verteidigung örtlicher Bindung. Dies schließt einen Expansionswillen nicht aus. Doch dieser Drang ist weniger rastloses Vordringen als vielmehr Ausdruck von emotionalerEwigkeit Regung.und EinBeständigkeit frischer– Erhobenerwie magein noch Zorn, Verzweiflung oder Sehnsüchtigkeit verspüren, doch mitFels, der Zeitsich verblassendem diese Empfindungen und weichen einer kalten Distanz. Gerade hierin liegt ein großes erzählerisches Potenzial: der schleichende Verlust dessen, was einst Menschlichkeit bedeutete.
