Skip to main content

Was genau treibt Ihr hier eigentlich?

Rollenspiel in Conan Exiles

Ein Einstieg

Was genau treibt ihr hier eigentlich?!

Conan Exiles

Das Game

Unser Rollenspiel-Projekt basiert auf dem Spiel "Conan Exiles" für den PC. Zum Einsatz kommt die neue Version in Unreal Engine 5.  
Wir haben einen eigenen dedicated Server mit einer reichen Auswahl an Modifikationen ("Mods"), um die Spielwelt für unser Rollenspiel anpassen zu können. Über diese Mods sind umfangreiche Anpassungen am Spiel selbst möglich, aber dazu später mehr!

  

Muss ich Das Game beherrschen?

Nein!   PVE (Player versus Environment) und PVP (Player versus Player) sind absolut nebensächlich für das RP. Der Charakter muss nicht gelevelt werden, es ist kein Ressourcen-Grind nötig und Kämpfe in Engine sind unüblich.  
Kurz gesagt: wer primär Conan Exiles zocken will, ist hier an der falschen Adresse.  
Bei uns stehen das Rollenspiel und die geschriebenen Geschichten im Vordergrund. Gebaut wird immersiv und passend zum Charakter/zur Geschichte.  

  

Warum dann überhaupt das Game nutzen, wenn ihr es nicht spielt?

Weil Conan uns eine Welt bietet, in der wir uns virtuell begegnen können. Im Grunde unser digitales Puppenhaus! Oder auch unser Stammtisch aus aus Pixeln.

Das Game bringt überraschend gute Grafik mit und insbesondere seit der Unreal Engine 5 lassen sich unglaublich stimmungsvolle Szenarien erschaffen.  
Fantastischen Menschen und ihren Mods sei Dank, können sowohl Charaktere als auch Bauten hoch individuell gestaltet werden. Die Charaktere sehen tatsächlich unterschiedlich aus und haben Wiedererkennungswert. Das aller meiste lässt sich tatsächlich in der Engine darstellen. Wir können also unsere gemeinsame Spielwelt so gestalten, wie wir sie haben möchten.  

Dazu lassen sich Chat und Würfelsheet als essenzielle Werkzeuge für alle Text-RP-Begeisterten integrieren. Damit haben wir alles, was wir brauchen (und ein bisschen mehr) in einem Game.  

  

Rollenspiel und Conan Exiles

Allgemeines

Eine Rolle zu spielen - das bedeutet sicherlich für jeden etwas anderes. Das, was wir hier tun, lässt sich mit den klassischen Pen & Paper Rollenspielen vergleichen: mit Freunden am Tisch sitzen, jeder verkörpert eine Rolle und gemeinsam erlebt man ein Abenteuer. Auch bekannt als Erzählrollenspiel.  

Über Conan Exiles stellen wir die Welt dar, in der wir alle gemeinsam spielen. Der Spiel-Charakter entspricht der Rolle, die man innerhalb der Geschichte verkörpert. Und anstatt uns am Tisch gegenseitig zu erzählen, was unsere Charaktere tun oder sagen, nutzen wir ingame den Chat, um Handlungen und Worte zu beschreiben.  
Ja, die Rede ist von Textform, sogenannten Emotes.
Und ja, das braucht seine Zeit. Viel Zeit. Ein längeres Emote kann durchaus 10-20 Minuten in Anspruch nehmen.
Aber das Warten wird belohnt mit sehr intensiven, stimmungsvollen Geschichten und Szenen - so wie auch ein gutes Buch einen fesseln kann. (Besonders, wenn man selbst daran mitschreibt!)

Weitere Worte und 'Fachbegriffe' aus dem Rollenspiel findet Ihr im Glossar!

  

Game master, Dungeon master, Spielleiter - oder auch: Wie entstehen die Geschichten?

Das Game ermöglich es uns, mit unseren Charakteren durch die Welt (die ingame Map) zu laufen und dabei spontanes Rollenspiel (RP) mit anderen Charakteren zu finden. Ohne Skript, ohne Plot-Leitung oder Dungeon Master. Aus dem gemeinsamen Spiel entsteht die Geschichte. Ob und wie Würfel eingesetzt werden, entscheidet ihr unter euch.
Man bewegt sich buchstäblich in der Rolle seines Charakters durch die Welt.  
Dabei Dabei können individuelle Charakter-Geschichten im Vordergrund stehen, normales Alltagsleben oder auch serverweite Geschehnisse.

Das gesamte Zusammenspiel basiert auf einem gemeinsamen Regelwerk, das wir als Server-Team im Rahmen dieses Wikis zur Verfügung stellen. Neben der Geschichte unserer Welt und den Rassen mit ihren Besonderheiten, findet Ihr auch einige Vorgaben zu Verhaltensregeln. Das Regelwerk ist bindend, um eine gemeinsame Grundlage für das RP zu haben.

Neben diesem 'freien Rollenspiel' gibt es ab und an Events oder Plots, die von Spielern oder Mitgliedern des Server-Teams initiiert und angeleitet werden. Dann gibt es einen Spielleiter, der die Umgebung beschreibt, nicht spielbare Charaktere darstellt (NSC/NPC) und Hürden für Würfelproben setzt. Häufig werden die Spielleiter von Acts unterstützt, als von Spielenden, die temporär in die Rolle eines NPCs schlüpfen, um die Geschichte eines Plots zu transportieren.

  

Wie muss ich mir das Ganze genau vorstellen?

grafik.png

  

How to to Rollenspiel

Wie schreibe ich ein gutes Emote?

Vorweg: "gut" und daraus folgend "schlecht" sind keine Kategorien, in die Emotes objektiv einsortiert werden könnten oder sollten. Geschmäcker und Stile sind vollkommen unterschiedlich. Jeder, der kreative Texte schreibt, tut damit etwas Gutes und verleiht seinen Gedanken (und einem Teil seiner Selbst) Ausdruck. Auch das Schreiben ist am Ende vor allem eine Kunstform, bei der es kein Richtig oder Falsch gibt.
Was sich beschreiben lässt, sind Aspekte, die beeinflussen, auf welche Art und Weise ein Emote wirkt. Wer sich für das Thema interessiert, findet hier ein paar Anregungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit.

  

Okay, wie schreibe ich ein immersives Emote?

Was Euer Charakter tut oder sagt ist der Kern Eures Emotes. Diese Inhalte bringen die Geschichte voran.
Zur Stimmung und Immersion trägt aber vor allem bei, wenn ihr beschreibt, wie/auf welche Art und Weise Euer Charakter handelt und wie die Umgebung der Szene ist. Ziel ist, dass man sich die Situation bildlich vorstellen kann.
Fragt Euch zum Beispiel, wie ein Beobachter die Situation wahrnehmen würde.
Welche Gerüche liegen in der Luft, wie ist das Licht, wie steht der Wind, welche Geräusche und Eindrücke könnten neben Eurem Charakter relevant sein?
Welche Details könnten ins Auge stechen? Welche Emotionen sind erkennbar? Worauf würde in einem Film der Fokus gelegt werden?
Es ist nicht unüblich, dass der der beschreibende Anteil Eures Emotes länger ist als die wörtliche Rede des Charakters.

Ein Beispiel:  
<Sie greift nach dem Becher und trinkt einen Schluck>
--> Inhaltlich ist alles gesagt, aber die Szene könnte noch ein paar Details vertragen!
<zarte Finger umschließen den diamantbesetzten Krug, um ihn in einer fließenden Bewegung langsam an die Lippen zu heben. Zurückhaltend nippt sie an ihrem Wein und ein dezentes Lächeln formt sich, als der süße Trunk ihren Gaumen erfreut>
--> ob das Emote nun 'besser' geworden ist, muss jeder für sich entscheiden. Aber die Beschreibung ist genauer und damit wird das gemeinsame Bild der Situation präziser.

  

Emote-Länge und die Rückkehr der Schul-Diktate

Länge ist nicht alles!
Es bietet sich an, die Länge eines Emotes an die Situation anzupassen. Sind beispielsweise sehr viele Charaktere involviert, empfehlen sich häufig kurze, knackige Texte. In einer kleineren Runde können längere Texte mehr Raum für die Beschreibung von Stimmung und Umgebung geben.
Ein guter Orientierungspunkt ist in der Regel die Länge der Texte, die man von seinen Mitspielern bekommt.

Rechtschreibung und Grammatik:
Keine Sorge, es geht hier nicht um Diktate. Rechtschreibung und Grammatik wird hier sicher niemand kontrollieren.  
Eurem Gegenüber macht ihr es einfach nur leichter, Eure Texte zu lesen und zu verstehen, wenn Satzzeichen an den richtigen Stellen stehen und Worte intuitiv erkennbar sind.

  

Andere Charaktere in die eigenen Emotes einbeziehen

Die wichtigste, goldene Regel: lasst Eurem Gegenüber Handlungsspielraum. Beschreibt Euren Charakter aber nicht die Euerer Mitspieler. Formulierungen im Konjunktiv und die Beschreibung von Versuchen oder Zielen sind hierbei Eure besten Freunde.

Rollenspiel ist ein Geben und Nehmen.  Gesteht Eurem Gegenüber seine Rolle zu und nehmt ihn in dieser ernst.
Auch der gestandene Krieger mit zig Orden auf der Brust sollte vor einem gewandelten Dämon Angst verspüren. Gleichzeitig muss sich der mächtige Dämon bewusst sein, dass hinter diesem einfachen Menschen eine ganze Armee weiterer Menschen steht. Es geht darum, gemeinsam eine spannende Geschichte zu weben und nicht darum, sich gegenseitig zu übertreffen.  

Nutzt gern Würfel, um bei Kämpfen und/oder Interaktionen den Zufall wirken zu lassen und Eure Geschichten auch für Euch selbst spannend zu halten. Für das Abbilden von Kämpfen steht Euch ein eigenes Würfelsheet mit verschiedensten Fähigkeiten zur Verfügung.